Om skolan

SKANDINAVISKA SKOLAN I HAMBURG EN AV DE FÖRSTA SVENSKA UTLANDSSKOLORNA I VÄRLDEN

Skandinaviska skolan i Hamburg är en svensk utlandsskola som följer svensk läroplan.

Vi välkomnar alla barn som kan tillgodogöra sig undervisningen på svenska.Skolan omfattar förskoleklass, grundskola årskurs 1-6, samt distansundervisning för högstadie-och gymnasieelever.

Vi erbjuder kompletterande svenska och norska för elever som går på tysk eller annan internationell skola. Undervisningen följer svensk och norsk läroplan.

Vi har behöriga, erfarna och engagerade lärare från Sverige, Norge och Danmark vars ledstjärna är att ge alla elever en individuellt anpassad undervisning i åldersintegrerade grupper.

Vår pedagogiska vision är att alla elever ska växa optimalt i sin kunskapsutveckling hos oss, därför följer vi aktuell forskning, intresserar oss för vad som sker på den pedagogiska fronten samt tycker att vårt jobb är fantastiskt roligt och intressant. Vi har infört microlektioner ”Grej of the day” vilket uppskattas av pedagoger, elever och föräldrar. Vi jobbar aktivt med läsförståelsestrategier.

Fem dagar i veckan erbjuder vi fritids på eftermiddagarna mot en extra avgift .

Vår målsätting är att eleverna så snabbt som möjligt integreras i sin tyska omgivning och därför lägger vi stor vikt via att förmedla tyska språket och tysk kultur i nivåanpassade grupper.

Skolan ligger i stadsdelen Harvestehude i centrala Hamburg. Innocentiapark med sin lekplats och stora gröna ytor är elevernas skolgård på raster och fritids.

100 år Skandinaviska Skolan i Hamburg, 2010

Hamburger Abendblatt online

04.11.2010 NEUSTADT 


Skandinavische Schule feiert 100. Geburtstag


An der Skandinavischen Schule werden zurzeit 31 dänische, finnische, norwegische und schwedische Kinder unterrichtet.


Von Claudia Eicke-Diekmann

Foto: Marcelo Hernandez


Harvestehude. Die schwere Haustür der Stadtvilla quietscht beim Aufdrücken. Die Schritte lassen den Holzboden im Haus knarren. Es duftet nach Butterbrot und Kakao. Durchs Treppengeländer lugt ein Kindergesicht. Die blauen Augen strahlen. "Hej. Ich bin Paula", ruft das blonde Mädchen und verschwindet durch eine weiße Flügeltür. Dahinter singen Kinder im Rhythmus ein Lied. "Die singen Mathematik", sagt Eva Wendel. "Das machen wir hier. Dann lernen die Kleinen ganz schnell", fügt die Schulsekretärin hinzu. Das alles hier in der Skandinavischen Schule Hamburg erinnert sehr an Bullerbü - unser Bild vom Kindheitsparadies, das die Schwedin Astrid Lindgren in ihren Geschichten schuf.

Die Skandinavische Schule hieß bis 2001 Schwedische Schule. Als eine der ersten schwedischen Auslandsschulen wurde sie vor 100 Jahren gegründet. "Es war den Eltern wichtig, ihren Kindern einen Ort zu bieten, der Geborgenheit und Vertrautheit vermittelte", sagt Helena Wallander vom Schwedischen Club Hamburg. Das gilt bis heute.

1910 war die Schwedische Schule nicht mehr als ein großer Raum in der schwedischen Kirche an der Ditmar-Koel-Straße. Auf gleicher Etage lebte damals - ähnlich wie in Bullerbü - die Lehrerin. Aus dieser Zeit ist nur so viel überliefert: Im ersten Jahr lernten hier sechs Kinder schwedischer Familien.

Regina Bösenberg besuchte 1941 bis 1952 die Schwedische Schule. "Während des Krieges blieben die Schulen in Hamburg zeitweise geschlossen. Da waren wir so froh, dass wir unsere Schule hatten." An den Namen ihrer Lehrerin erinnert sich die heute 78-Jährige: "Ragna Norström unterrichtete uns in Schwedischer Sprache, Schrift, Geschichte und in Geografie. Wir mochten das Fräulein sehr." Nach Kriegsende galt wieder die deutsche Schulpflicht, auch für die schwedischstämmigen Jungen und Mädchen "Da sind wir einmal in der Woche in die schwedische Schule gegangen, weil es dort so schön war", sagt Regina Bösenberg.

1957 zog die "Svenska Skolan" um. Eine ehemalige Schülerin hatte der Schule eine Stadtvilla an der Brahmsallee vermacht. Über die Jahre meldeten mehr und mehr dänische, finnische und norwegische Eltern ihre Kinder an der Schwedischen Schule an, deshalb ist schließlich eine Skandinavische Schule daraus geworden.

Zurzeit lernen in der Privatschule, die sich über Schulgeld und Zuschüsse aus Schweden, Norwegen und Finnland finanziert, 31 Kinder zwischen fünf und elf Jahren ganztägig. Im Dachgeschoss wohnt - nach Bullerbü-Vorbild - Schulleiterin Solfrid Storum. Unterrichtet werden die Schüler von skandinavischen Pädagogen nach dem schwedischen Lehrplan. Unterrichtssprache ist Schwedisch. Die Kinder haben Fachunterricht und Extrastunden in ihrer jeweiligen Muttersprache. Solfrid Storum ist Norwegerin. Sie unterrichtet die Fächer Norwegisch und Deutsch, Mathematik auf Schwedisch und Norwegisch.

Für die Kinder ist der Sprachenmix keine große Sache. Xenia hat eine finnische Mutter, einen deutschen Vater, spricht fließend Schwedisch, Schweden-Finnisch und Deutsch, lernt Englisch, Norwegisch und Dänisch. "Wir Skandinavier können uns untereinander gut verstehen", sagt das elfjährige Mädchen. "Ja, die Kinder kommen bestens klar", bestätigt Solfrid Storum. "Kommt ein dänischer Schüler an unsere Schule, dauert das nur wenige Wochen, bis er dem Unterricht auf Schwedisch folgen kann."

Die Jungen und Mädchen werden altersgemischt ihren Fähigkeiten und ihrem Lernstand entsprechend unterrichtet. "So können sie ihr eigenes Lerntempo entwickeln", sagt Solfrid Storum. An der Skandinavischen Schule gibt es, wie in Schweden üblich, weder Zensuren noch Sitzenbleiben. Der Wechsel an deutsche Schulen funktioniere reibungslos. "Wir schreiben dann eine Empfehlung für die Schulart. Das passt fast immer."

Am Sonntag, 5. Dezember, feiert die Skandinavische Schule (Brahmsallee 99) von 10 bis 16 Uhr mit einem Tag der offenen Tür 100. Geburtstag. Es gibt schwedischen Kuchen, Kaffee und das schwedische Nationalgetränk zur Weihnachtszeit: Glöck.

sedan 1910

sedan 1910

 

Skandinaviska Skolan Hamburg

Brahmsallee 99

D - 20144 Hamburg

Tel. +49 (0)40 420 88 29

Fax.+49 (0)40 420 39 44

Deutschland / Tyskland

E-Mail: info@skanskol.de